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Vereinskonto für Replaybook einrichten

Für Vereinsadmins · Stand 04.11.2026

So richtet ein gemeinnütziger Verein ein eigenes Google-Konto ein, in dem die Videoanalyse seiner Mannschaften liegt. Aufwand: etwa 2 Stunden Arbeit, verteilt auf 1–3 Wochen, weil Google den Verein prüft. Kosten: keine.

Vorher klären

FrageWarumEmpfehlung
Wer ist Verantwortlicher für die Daten?Steht in der Einwilligung und schließt den Vertrag mit Googleder gemeinnützige Verein, dem das Google-Konto gehört (Hauptverein oder Förderverein)
Ist der Verein als gemeinnützig anerkannt?Voraussetzung für Google for NonprofitsFreistellungsbescheid und Vereinsregisterauszug bereitlegen
Welche Domain?Workspace braucht eine eigene Domain für die Kontendie Vereinsdomain; Zugang zur DNS-Verwaltung klären
Wer administriert?Der Verein soll nicht an einer Person hängenzwei Administratoren, Beschluss oder Vollmacht schriftlich

Parallel starten: Einwilligungen der Spielerinnen und Eltern für die Saison einholen.

Schritt 1–2: Antrag und Workspace

  1. Google-Konto für den Antrag anlegen (z. B. ein Gmail-Konto des Vereins) mit Wiederherstellungs-Telefonnummer.
  2. Damit bei Google for Nonprofits den Verein anmelden: Name wie im Vereinsregister, Registernummer, Anschrift, Kontaktperson. Die Prüfung dauert laut Google 2–14 Werktage.
  3. Nach der Freigabe Google Workspace for Nonprofits aktivieren und die Vereinsdomain angeben.
  4. Domain bestätigen: den angezeigten TXT-Eintrag beim Domainanbieter eintragen und bestätigen. Mail-Einträge (MX) nur ändern, wenn der Verein Mails über Google empfangen will – für Replaybook nicht nötig.

Schritt 3: Administratoren und Bestätigung in zwei Schritten

  1. Zweiten Super-Admin anlegen: Admin-Konsole → Verzeichnis → Nutzer → Neuer Nutzer → Rolle „Super Admin“.
  2. Für jedes Admin-Konto unter myaccount.google.com → Sicherheit die Bestätigung in zwei Schritten aktivieren und Ersatzcodes erzeugen. Fertig ist es erst, wenn dort „aktiviert seit …“ steht.
  3. Erzwingen: Admin-Konsole → Sicherheit → Authentifizierung → Bestätigung in zwei Schritten: Erzwingung „An“, neue Nutzer „1 Woche“, „Der Nutzer darf dem Gerät vertrauen“ an, Methoden „Alle“.
  4. Zugangsdaten und Ersatzcodes in einen Passwortmanager, auf den der Vorstand Zugriff hat.

Schritt 4–6: Replaybook zulassen, Teilen erlauben, Auftragsverarbeitung

#WoWas einstellen
4Sicherheit → Zugriffs- und Datenkontrolle → API-Steuerung → Drittanbieter-Apps verwalten → App konfigurieren → nach „Replaybook“ suchen (falls nicht gefunden: Client-ID über info@replaybook.app anfragen)„Spezifische Google-Daten“ → nur Drive
4bSicherheit → Authentifizierung → Passwortlos → Passwörter überspringen„Nutzer dürfen ihr Passwort überspringen und sich mit einem Passkey authentifizieren“ an – Trainer melden sich am Teamkonto nur mit ihrem eigenen Passkey an, das Passwort bleibt beim Admin
5Apps → Google Workspace → Drive und Docs → FreigabeeinstellungenTeilen außerhalb der Organisation erlaubt, „Jeder mit dem Link“ erlaubt – Spielerinnen haben kein Vereinskonto
6Konto → Kontoeinstellungen → Rechtliches und Compliancebeim „Zusatz zur Verarbeitung von Cloud-Daten“ „Lesen und zustimmen“ → zustimmen → „Fertig“; danach steht „akzeptiert am …“. Datenschutzkontakt eintragen

Stolperstein: „Fertig“ allein schließt nur den Bereich – die Zustimmung zählt erst, wenn „akzeptiert“ dasteht. „EU-Datenschutzgesetz“ (nur bei Rechnungsadresse außerhalb Europas) und „HIPAA“ (US-Gesundheitsdaten) nicht anklicken.

Danach je Mannschaft ein Teamkonto und eine geteilte Ablage: Team einrichten.

Checkliste

Fragen: info@replaybook.app